Mehr Kontrolle und Überblick
Rescue Evolution Day 2026

Rescue Evolution Day 2026

Wenn Technik im Einsatz überzeugen muss

Drei LUKAS E4-Geräte im Praxiseinsatz

Vier Live-Crashs, stark verformte Fahrzeuge und Rettungsszenarien unter Zeitdruck: Der Rescue Evolution Day 2026 bot ideale Bedingungen, um die neue Generation der LUKAS Rettungsgeräte unter realitätsnahen Bedingungen einzusetzen.

Am 11. September 2026 trainierten Rettungskräfte aus der ganzen Schweiz im Dynamic Test Center in Vauffelin für den Ernstfall. Mit dabei war auch die neue LUKAS E4-Serie. Zum Einsatz kamen die beiden Rettungsscheren S 789 E4 und S 378 E4 sowie der Spreizer SP 555 E4.

Neue Rettungstechnik unter realistischen Bedingungen

Bei den unterschiedlichen Szenarien mussten die Einsatzkräfte Zugänge zu den Unfallfahrzeugen schaffen, Fahrzeugstrukturen durchtrennen und verformte Bauteile kontrolliert bewegen, um Platz für die Rettung der Patientinnen und Patienten zu gewinnen. Genau hier zeigte sich der Unterschied zur E3-Serie: Die neuen E4-Geräte bieten kontrollierte Leistung, gute Handhabung und mehr direkte Rückmeldung am Werkzeug – für noch mehr Kontrolle im Rettungseinsatz.

Spreizkraft mit direkter Rückmeldung

Mehr Kontrolle mit dem SP 555 E4

Der SP 555 E4 kam überall dort zum Einsatz, wo Fahrzeugteile geöffnet, weggedrückt oder kontrolliert bewegt werden mussten. Hohe Spreizkraft und die bewährten Shark Tooth Tips sorgen dabei für sicheren Halt am Material. Der neue 360°-Griff erleichtert das Ansetzen und Führen des Spreizers, besonders bei engen Platzverhältnissen oder anspruchsvollen Arbeitspositionen.

Zusätzliche Kontrolle bietet das neue, grössere Dashboard. Gut sichtbare LED-Balken zeigen unter anderem den verbleibenden Spreizweg und die aktuelle Drucksituation an. So können Einsatzkräfte wichtige Geräteinformationen auf einen Blick erfassen und auch unter schwierigen Lichtverhältnissen schnell reagieren.

Mehr Kontrolle beim Schneiden

S 378 E4 und S 789 E4 mit direkter Rückmeldung

Auch bei den E4-Schneidgeräten S 378 E4 und S 789 E4 wurde die Rückmeldung an die Einsatzkräfte weiterentwickelt. Die dreistufige Rollwarnung und die Resthubanzeige machen frühzeitig sichtbar, wenn sich das Gerät während des Schnitts ungünstig verdreht oder rollt. So kann schneller reagiert und der Schnitt kontrollierter ausgeführt werden.

Zusätzlich unterstützen die weiterentwickelten Klingenformen das gezielte Durchtrennen moderner Fahrzeugstrukturen. Damit verbinden die beiden E4-Scheren hohe Schneidleistung mit mehr Kontrolle und einer klaren Rückmeldung direkt am Gerät.

E4 Schneidgeräte im Einsatz 1 - Rescue Evolution Day 2026
E4 Schneidgeräte im Einsatz 2 - Rescue Evolution Day 2026

Captium: Gerätedaten auch nach dem Einsatz im Blick

Mit Captium™ geht LUKAS einen Schritt weiter: Die digitale Plattform bündelt Leistungs-, Status- und Diagnosedaten der E4-Geräte zentral und schafft so einen besseren Überblick über die gesamte Geräteflotte. Auffälligkeiten lassen sich frühzeitig erkennen und Wartungen vorausschauender planen. Ergänzende Funktionen wie Geofencing und Standortverfolgung helfen zudem dabei, Geräte auch ausserhalb des Einsatzes im Blick zu behalten.

Fazit: Mehr Kontrolle und Überblick mit E4

Der Praxistest am Rescue Evolution Day zeigte, welchen Mehrwert die neuen E4-Geräte unter realistischen Bedingungen bieten: Sie geben den Einsatzkräften mehr Informationen direkt am Werkzeug, ermöglichen eine präzisere Kontrolle und helfen dabei, auch unter Zeitdruck den Überblick zu behalten. Gerade im praktischen Training wird deutlich, wie diese Funktionen die Arbeit an komplexen Rettungsszenarien unterstützen.

Ihre Ansprechpartner

Sie möchten mehr über die neuste Generation der Rettungsgeräte erfahren? Unsere Rettungstechnik-Experten stehen Ihnen bei allen Belangen rund um die LUKAS E4 Geräte zur Seite.

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